Die gläserne Seilbahn oder die Sehnsucht, es leichter zu haben

Die gläserne Seilbahn oder die Sehnsucht, es leichter zu haben
23 Mrz 2015

Ich bin in der Apollostraße aufgewachsen. Die erste Landung auf dem Mond hat sich auch in dem Nest in Franken, in dem ich meine Kindheit verbrachte, bemerkbar gemacht. Mein Vater verbrachte Stunden vor dem Fernseher und verfolgte jeden Schritt der Astronauten – so dass unsere Versorgung darunter zu leiden begann. Mein Bruder ging – trotz strengsten Verbotes – in das Schlafzimmer unserer migränekranken Mutter und fragte: »Mutti, wann wirst du wieder gesund? Ich mag keine Bananen mehr.« Und der Dorfgemeinderat war von dem »großen Schritt für die Menschheit« so beeindruckt, dass er das Siedlungsgebiet am Dorfrand, dort, wo vor kurzem noch die Bauern Kartoffeln angepflanzt hatten, monumental in Apollostraße umbenannte.

Die Apollostraße war klasse. Vom Balkon unseres Hauses konnte man die weiten Wiesen des Ebrachgrundes sehen – und sogar das prächtige Barockschloss im Nachbardorf. Und zu den Feldern und Wiesen, dem herrlichen Naturspielplatz meiner Kindertage, war es auch nicht weit. Die Apollostraße hatte nur einen Nachteil: Sie lag ganz weit oben, auf der Spitze eines hohen Berges, dem der Dorfgemeinderat – wohl im Hinblick auf seine tatsächlichen Dimensionen – »Am Berglein« getauft hatte. Aber für mich war er riesig – zumindest glaubte ich, wenn ich mit schwer bepackter Schultasche ein bisschen stur und ein bisschen trotzig den Berg hochstapfte, nie oben ankommen zu können.

Meiner Klassenkameradin erzählte ich dann von meinem Traum: »Es wäre toll, wenn es hier eine unsichtbare, gläserne Seilbahn gäbe, die uns hoch bringt. Eine Seilbahn, die unsichtbar ist, die kein anderer benutzen kann, nur wir. Das wäre soo schön!«

Auch heute träume ich noch von gläsernen Seilbahnen. Wenn das Leben zu hart, zu mühsam, zu anstrengend wird, dann träume ich davon, es leichter zu haben. Ich sehne mich danach, dass irgendetwas mich mühelos nach oben bringt. Die anderen müssen vielleicht über Dornen gehen, aber für mich sollte es doch eher rote Rosen regnen. Für andere mag ja gelten, dass man sich »im Schweiße seines Angesichts« abmühen muss, aber wenigstens für mich sollte das Leben eine Sonderregelung bereithalten.

Die »gläsernen Seilbahnen« meines Erwachsenenlebens sind heute nicht mehr technischer Natur. Ich weiß jetzt, dass unsichtbare Gondeln nur bei James Bond und in Science Fiction-Filmen zu finden sind, nicht im »echten« Leben (den coolen Cocktailschrank von James Bond hätte ich jedoch gern in meiner Berliner Altbauwohnung). Aber meine »erwachsenen« Seilbahnmodelle für ein »leichteres« Leben sind dennoch nicht weniger unrealistisch als die Modelle meiner Kindheit.

Eines meiner häufig genutzten mentalen Seilbahn-Modelle heißt »Turbo-Erfolg«. Ich bin selbstständig und leite einen Verlag, der hervorragende Bücher und Arbeitsmaterialien publiziert (Where would Jesus surf? www.down-to-earth.de). Leider reichen meine Umsatzerlöse nicht an die von Harry Potter & Co heran. Jeder Monat ist ein neuer Kampf, um die eigene Existenz zu sichern. Der Weg zur Apollostraße, wo die wirtschaftlich stabilen Verlage angesiedelt sind, ist steil und mühsam und von Fehlentscheidungen und Rückschlägen bedroht. Häufig zu mühsam für meinen Geschmack. Wenn mich eine Krise mal wieder innerlich ausgelaugt hat, dann ist sie wieder zum Greifen nah: die gläserne Seilbahn meiner Kindheit. Dann träume ich davon, dass plötzlich jemand kommt und tausend Bücher oder Kalender oder Videos auf einmal kauft. Dann wünsche ich mir, dass Günter Jauch bei »Wer wird Millionär« erzählt, dass mein Buch »Swing« seine Lieblings-Bettlektüre ist und mich damit zur Auflagenmillionärin macht. Ganz schnell. Ganz einfach. Ohne meine Mühe. Voller Sehnsucht nach einem Leben, das leichter ist als meins.

Als Christin kenne ich noch die »geistliche« Variante der Seilbahnen. Ich erwarte von Gott, dass er gläserne Seilbahnen für mich baut. Ich nenne das dann Gebet, obwohl »Herr, mein Wille geschehe« nicht wirklich zu den biblischen Gebetstexten zählt. Wenn ich in einer »Ich-träume-von-einer-gläsernen-Seilbahn-Phase« bin, ist es mir viel zu riskant zu fragen, ob meine Wünsche seinem Willen entsprechen. Oder ob es eine biblische Verheißung für meinen Wunschtraum gibt. Ich gehe einfach mal davon aus. Und wenn Gott mir meine Wünsche dann nicht erfüllt, wenn Günter Jauch womöglich Grisham oder noch schlimmer gar Dan Brown als Bettlektüre liest und »Hack« ihm nur vom Fleischwareneinkauf her ein Begriff ist, dann bin ich zutiefst enttäuscht. Von meinem Gott, von dem ich mich im Stich gelassen fühle, weil er meine Seilbahn nicht gebaut hat.

Seilbahn-Modelle

Die »Turbo-Erfolgs-Seilbahn« ist sicher ein Einzelmodell, ein spezielles Produkt der Phantasie von Kerstin Hack – meine Lieblingsseilbahn. Jeder von uns baut oder wählt sich seine eigenen Modelle, Einzelstücke, die aus den persönlichen, unbewältigten Herausforderungen und billig-schnellen Lösungsversuchen zusammengezimmert werden. Auch wenn jede Flucht-Seilbahn einzigartig und mit dem eigenen Graffiti besprüht ist und den persönlichen »Stallgeruch« mit sich bringt, gibt es doch ein paar Serienmodelle, die sehr hoch im Kurs stehen:

  • Verkaufsschlager für Singles (aber auch für Ehepaare, die mental voreinander flüchten): »Modell Traumprinz/Traumfrau«: »Wenn nur der Traumprinz kommt, dann nimmt er mir die Mühen des Lebens ab. Ich muss mich nicht mehr selbst quälen«. »Wenn nur die Traumfrau auftaucht, dann werde ich glücklich sein. Muss mich nicht mehr um ein innerlich gesundes und ausgewogenes Leben bemühen, sie macht mich glücklich«.
  • »Modell Turbo-Anerkennung«: »Auf einmal sehen alle, was für ein toller Hecht, was für eine geniale Frau ich bin. Ich werde von allen bewundert (wofür eigentlich?)«.
  • Für Dickerchen, Schokohäschen und Fitnessmuffel: »Modell Superbody«: »Über Nacht – oder mit Hilfe der ›Zwei-Tage-Superdiät‹ oder ›1 Minutengymnastik‹ – den Traum-Body zu bekommen, ohne destruktive Ess- und Verhaltensmuster angehen zu müssen!«
  • Für Konfliktscheue: »Feinde-Wegbeam-Modell«: »Wenn doch XY in eine andere Abteilung versetzt würde, statt dass ich konstruktive Wege finden muss, um mit ihm/ihr leben zu können…(Dieses Modell gibt es auch in der Sonderausstattung »Der andere verändere sich« für Ehepaare (ausgelegt mit Plüsch: »Wenn er/sie sich nur ändern würde«).
  • Für Stille-Zeit Muffel »Modell Superchrist«: »Wenn ich plötzlich über Nacht zum Superchristen würde …« (Dieses Modell gibt es auch als Massenanfertigung, das großflächig in der christlichen Szene eingesetzt werden kann: »Modell Erweckung im Handumdrehen«. »Wenn wir nur Erweckung hätten, und alle wie von selbst zum Glauben kämen und zu Superchristen würden … ohne die Mühen, sie zu Jüngern machen zu müssen).

Das Wirkliche tapfer ergreifen

Wir verkleiden unsere »Instant-Lösungen« heute in bessere Worte als die Lösungsträume unserer Kindheit. Oder wir verstecken sie hinter frommen Floskeln: »Wenn der Herr möchte, dann kann er das ja tun…« (Ja, wenn).

Träume von der gläsernen Seilbahn verhelfen uns zur Flucht vor der Realität, indem sie eine einfache, schnelle Lösung anbieten, die kein eigenes Engagement erfordert. Damit lähmen sie unsere Lebenskraft. Nur wenige können »das Wirkliche tapfer ergreifen«, wie Bonhoeffer es formuliert hat. Er wusste, wovon er sprach. Er kämpfte nicht nur gegen die Nazis, sondern auch gegen die Schwankungen seiner Seele zwischen Verzweiflung (»noch drückt uns böser Tage schwere Last«), Sehnsucht (»führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen«), Glauben (»wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht«) und der Bejahung der Wirklichkeit.

Eine psychologische Untersuchung unter ehemaligen Kriegsgefangenen in japanischen Gefangenenlagern hat gezeigt, dass die Menschen mit »Seilbahn-Phantasien« (»Weihnachten sind wir hier draußen«) diejenigen waren, die im harten Alltag am schnellsten die Kraft und den Lebensmut verloren haben. Wenn ihre unrealistischen Träume sich nicht erfüllt haben, dann starben sie viel früher an Krankheiten und innerer Erschöpfung als die anderen. Die »Pessimisten«, die von Anfang an gesagt hatten, dass es ohnehin keine Chance gäbe, hatten mehr Durchhaltekraft. Aber am meisten Widerstandskraft hatten diejenigen, die die Haltung hatten: »Irgendwann werden wir hier rauskommen. Wir wissen nicht wann. Aber bis dahin lebe ich jeden Tag, so wie er kommt, mache das Beste draus. Einen Tag auf einmal leben und überleben. Schritt für Schritt.« (aus: Jim Collins: »Good to Great«).

Egal wie das favorisierte Seilbahn-Modell aussieht, alle Modelle haben ein paar gemeinsame Grundbauelemente:

  • Sucht-Charakter: Die Flucht in die Phantasie-Seilbahn hat die gleichen Charakteristika wie andere Suchtmittel. Sie befriedigt kurzfristig die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben, gibt schnelle, innere Befriedigung, tut kurzfristig gut, putscht auf. Der Aufprall auf dem Boden der Realität ist umso härter, je länger man sich dem Phantasiebild hingegeben hat.
  • Lähmung: Die Flucht in die Phantasie-Seilbahn lähmt die eigenen Kräfte, weil Hilfe und Veränderung ja von außen erwartet wird, keine Eigeninitiative nötig scheint.
  • Enttäuschung: Phantasie-Seilbahnen können, vor allem, wenn man erwartet, dass Gott sie für einen baut, die Beziehung zu Gott empfindlich negativ beeinträchtigen, weil Enttäuschung vorprogrammiert ist.

Es wäre keine Lösung, gar nicht mehr zu träumen. Wir alle tragen die Fähigkeit zu träumen in uns und Träume können etwas sehr, sehr Gutes sein.

Ein paar Kriterien, die helfen können, gute, lebensspendende, aktivierende Träume von Seilbahn-/Fluchtträumen zu unterscheiden:

  • Persönlichkeit: Lebensspendende Träume haben etwas mit den eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu tun (»Ich möchte dies oder jenes bewegen, verändern«). Sie »passen« in gewisser Weise zu unserer Persönlichkeit.
  • Lebensaktivierend. Lebensaktivierende Träume wecken, wie der Name schon sagt, Energie und Tatkraft. Die Augen leuchten, wenn man davon erzählt, was man tun / bewegen könnte. Sie verweisen nicht auf »Hilfe von außen«, sondern motivieren, die eigenen Ressourcen zu nutzen. Menschen mit lebensaktivierenden Träumen erwarten nicht, dass Hilfe »vom Himmel fällt«, sondern überlegen, was man auf der Erde verändern kann.
  • Bei einem lebensaktivierenden Traum sieht man die Realität, auch die Herausforderungen, klar vor Augen, aber richtet den Blick auf die eigenen, vorhandenen Ressourcen (»Was kann ich dazu tun?«) und fehlenden Ressourcen (»Was habe ich nicht? Wer hat das? Wie komme ich ran?«)
  • Bei »guten Träumen« kooperiert man mit Gott, fragt: »Vater, wie können wir das gemeinsam erreichen?«

Ausstiegshilfen für Seilbahn-Bauer

Sehn-Sucht nach einfachen Lösungen ist ebenso eine Droge wie die Drogen, die einem auf einfache Weise Kraft, Lust etc. verschaffen sollen. Gerade wenn man sich lange und häufig in »gläserne Seilbahnen« geflüchtet hat, wird der Ausstieg ein schrittweiser Prozess sein. Ein paar Schritte für Seilbahn-Aussteiger:

  • Leben bejahen: Einmal ganz grundsätzlich »Ja« zum Leben zu sagen, so wie es ist, nicht so wie ich es mir in meinen Paradies-Träumen wünschen würde. Ein ganz großes »Ja« zum ganzen Leben – und dann immer wieder »Ja«. Ja zu allen Bereichen, die mein Leben ausmachen, es prägen. Und immer wieder »Ja« zu neuen Situationen.[1]
  • Ablegen: Eine Menge Dinge, die wir schleppen, müssen wir gar nicht mit uns herumtragen. Unnötigen Ballast aus dem »Schulranzen« entfernen. Gründliches Entrümpeln (Wohnung, Herz, Aufgaben) tut gut, trägt dazu bei, dass weniger Kraft in unnötige Dinge geht.
  • Selbstbeobachtung: Ganz allgemein fragen: »In welchen Situationen ist für mich der Griff zur »gläsernen Seilbahn« besonders reizvoll? Warum? Was könnte ich anders machen, um das zu verhindern?«
  • Ehrlichkeit: Wo bin ich enttäuscht von Gott, weil er mir keine »gläserne Seilbahn« gebaut hat? Gott die Enttäuschung (selbst wenn sie auf einer falschen Annahme beruht hat) ehrlich zu sagen, ist besser, als so zu tun, als wäre nichts gewesen.
  • Wahrheit: Was verspricht mir Gott tatsächlich, was nicht? (Er verspricht z. B. in allen Situationen mit mir zu sein, nicht, mich aus allen Schwierigkeiten rauszuholen. Siehe Jesaja 43, 1-3)
  • Fokus auf Realität: Die Entscheidung treffen (und immer wieder trainieren), nur über Dinge nachzudenken, auf die man selbst Einfluss hat. Viel über Dinge nachzudenken, auf die man keinen Einfluss hat (Wird etwas geschehen?) macht depressiv, schwach und krank. Über Dinge nachzudenken, die man beeinflussen kann (Wie kann ich das ändern? Was kann ich (als nächstes) tun?), stärkt die Lebenskraft.
  • Kraftquellen finden: Was gibt mir Kraft für den nächsten Schritt den Berg hoch? Die Erinnerung daran, dass ich es schon hundert Mal geschafft habe, solche Krisen zu bewältigen? Die Vorfreude auf das Ziel? Das Wissen, dass ich jetzt nur einen Schritt gehen muss (und dann noch einen. Und wieder einen.) Das Wissen darum, dass ich nicht alleine gehe, Jesus neben und mit mir geht und manchmal auch Menschen meinen Weg begleiten? Wie kann ich das verstärken, was mir Kraft gibt? »Führe du mich auf den Berg, der mir zu hoch ist« (Psalm 61, 3) ist tatsächlich ein biblisches Gebet. Und »Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den rechten Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg« (Sprüche 3, 6) ist tatsächlich eine Verheißung Gottes.

Ach übrigens. Ich bin keine nüchterne Rationalistin. Ich glaube leidenschaftlich an einen Gott, der groß, gewaltig und wunderbar ist – und der ab und zu tatsächlich gläserne Seilbahnen baut. Tat er auch in der Vergangenheit immer wieder. Er hat z. B. seinen Leuten den Weg durchs rote Meer gebahnt (okay, durchlaufen mussten sie noch selbst). Einen seiner frustrierten Propheten, Elia, hat er mit Super-Energy-Food (himmlisches Doping) für einen Wüstenmarathon versorgt. Er hat Philippus, einem Mitglied seines Evangelisten-Teams, durch die Gegend gebeamt und ihm so den Rückweg durch die Wüste erspart. Gott kann machen, dass auf einmal tausende von Leuten satt werden oder zum Glauben finden. Und sein Sohn kann – ohne Surfbrett – auf dem Wasser laufen. Ziemlich cool.

Ich glaube leidenschaftlich an einen Gott, der nicht an die Begrenzungen dieser Welt gebunden ist. Der uns Gutes verspricht und es tut.[2] Der Gebete erhört und Wunder tut. Wenn es nötig ist. Aber der nicht immer und dauernd Wunder tut. Nicht, weil er uns ärgern will, es uns unnötig schwer machen möchte oder uns den Spaß verderben will. Der uns die Freude nicht gönnt, wenn wir sehen, dass Probleme plötzlich weggebeamt sind. Nein. Ich glaube vielmehr an einen Gott, der real ist. So real, dass er in unsere Welt gekommen ist. Und so real, dass er an unserer Seite gehen will. In allem. Mit uns.

Leicht gekürzte und veränderte Fassung eines Artikels, der zuerst in der Zeitschrift Oora erschien. Mit freundlicher Genehmigung.

 

Büchertipps zu diesem Thema:

gottes_verheissungenKerstin Hack: Gottes Verheißungen. Impulse zum Vertrauen.
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[1] Unter http://www.damah.com/films.html findet man u. a. den Kurzfilm »Gabrielle« (15 Min): Die schönste filmische Bejahung des Lebens, die ich kenne. Sehr sehenswert!